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Hier tut sich was!

13.10.2017

Antibiotika-Einsatz

Seit den 1920er Jahren, der Entdeckung des Penicillin und dessen antimikrobieller Wirkung, wurden weitere Antibiotika gefunden, die Tier und Mensch vor Infektionen durch Bakterien schützen.

Im Laufe der intensiven Anwendung dieser Medikamente haben sich in den letzten Jahrzehnten zunehmend reistente Bakterien gebildet. Der Nutzen und die erfolgreiche Anwendung von Antibiotika überwiegt immer noch in hohme Maße. Jedoch beweist die Häufung der Infektionsfälle, in welchen nur noch sog. "Reserve-Antibiotika" oder sogar gar kein Antibiotikum mehr wirksam ist, wie dringend wir die Entwicklung dieser resistenten Bakterien unterbinden müssen bzw. lernen müssen, mit den bereits vorhandenen Resistenzen umzugehen.

Dazu braucht es Aufklärung und Bestätigung, bzw. beweisende Fakten, welche dem Tierarzt die Sicherheit geben, medizinisch korrekt zu handeln, wenn er weniger Antibiotika einsetzt. Für den Kleintiermediziner liegt die oberste Priorität in der Heilung eines erkrankten Tieres bzw. dessen Schutz vor einer möglichen Infektion. Ziel muss es sein, zu beweisen, dass dies auch mit weniger Antibiotika-Einsatz möglich ist und gerechtfertigt ist.

Aus diesem Grund haben wir beschlossen, uns dem Nationalen Forschungsprogramm "Antimikrobielle Resistenzen" das u.a. durch die Schweizer Vereinigung für Kleintiermedizin unterstützt wird, anzuschließen, da hier erstmalig überhaupt in Europa Leitlinien zum sorgfältigen und rücksichtsvollen Umgagn mit Antibiotika bei konkreten Erkrankungen im Bereich der Kleintiermedizin erstellt wurden. Dieser völlig innovative Ansatz wird von uns gerne unterstützt und ab sofort angewendet!

Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung!




   
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